Login

Umfrage

  • Haben Sie Interesse an Softwaretipps für Webmaster?
  •  
  • ja
  • nein
  •  


Linktipps

Anzeige

 

 

Virenschutz: Den Computer richtig schützen

Immer wieder liest man von Hackerangriffen, Trojanern und Viren, die die Rechner befallen und einen Schaden anrichten, der oft gar nicht mehr behoben werden kann. Die Gefahren, die im Internet lauern, sind nicht zu unterschätzen.


Um das Risiko eines Angriffs zu reduzieren, ist es ratsam, ein paar Tipps und Tricks zu befolgen.



Updates installieren



Für jedes Betriebssystem gibt es immer wieder Patches bzw. Sicherheitsupdates, um etwaige Fehler korrigieren zu können, die man zu spät bemerkt hat bzw. erst mit der Zeit entstanden sind. Derartige Korrekturen sollten so zeitnah wie möglich installiert werden. Denn Kriminelle nutzen Schwachstellen aus, um sich einen Zugang zum Rechner zu verschaffen - das heißt, hier dringt man in das System ein und kann einen Schaden verursachen.


Wird von Seiten des Betriebssystemanbieters eine automatische Aktualisierungsfunktion zur Verfügung gestellt, so mag es ratsam sein, diese auch zu aktivieren, sodass es zu einer automatischen Installation der neuen Updates kommt. Somit kommt es dann zur Installation, wenn das Update von Seiten des Betreibers herausgegeben wird.


Wie man sich vor Viren schützt



Die beste Anti Virus Software mag nämlich keinen großen Nutzen haben, wenn man keine Sicherheitsupdates installiert. Doch man darf jetzt nicht glauben, dass man sich den Virenschutz spart, wenn man regelmäßige Updates installiert, die das Betriebssystem "sicherer" machen. Denn ganz egal, ob es sich um Dateien in einer E-Mail handelt oder man auf einer x-beliebigen Seite eine Software runterlädt - man kann sich immer "infizieren".



Mit einer Anti Virus Software kann der Rechner vor Computerviren geschützt werden. Der Computer wird in regelmäßigen Abständen nach Viren durchsucht, die nach Entdeckung in Quarantäne verschoben werden, damit sie keinen Schaden anrichten.


Aber auch hier ist es wichtig, den Virenscanner in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Denn Tag für Tag werden neue Viren wie Trojaner in Umlauf gebracht. Damit die Software diese neuartigen Bedrohungen auch erkennt, müssen Updates installiert werden. Auch hier ist es ratsam, wenn man die automatischen Updates erlaubt, sofern diese Möglichkeit angeboten wird.


Tipp: Wer auf der Suche nach einer Anti Virus Software ist, sollte einen Blick auf die im Internet zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte werfen. Hier findet man eine relativ gute Übersicht, welche Virenscanner besonders empfehlenswert sind und von welchen man besser die Finger lassen sollte.


Tipp: Einstellungen im Browser überprüfen


Zahlreiche Angriffe erfolgen direkt über das Internet. Besonders anfällig für derartige Angriffe: das E-Mail-Programm. So können unbekannte Mail-Anhänge, die in der Regel von unbekannten Absendern kommen, einen richtig hohen Schaden anrichten. Doch etwaige Schadprogramme können sich auch auf "scheinbar sicheren" Seiten verstecken.



Damit sich kein Schadprogramm auf dem Rechner installiert, nur weil man die "falsche Seite" geöffnet hat, ist es wichtig, Einstellungen im Browser vorzunehmen. Denn aktive Inhalte werden nicht direkt auf dem Webserver ausgeführt, sondern am lokalen Rechner. Das sollte man aber nicht zulassen - zumindest nicht für jede Webseite. Das heißt, man sollte einen Blick in die Einstellungen des Browsers werfen und die "aktiven Inhalte" nur zulassen, wenn es sich um eine im Vorfeld bestimmte vertrauenswürdige Webseite handelt.


Daten sichern!


Ganz egal, wie gut sein Rechner geschützt ist - es kann immer einmal etwas schiefgehen. Am Ende sind mitunter wichtige Daten oder liebgewonnene Erinnerungen - so etwa Bilder vom letzten Dubai-Urlaub oder Videos vom ersten gemeinsamen Familienurlaub - weg. Damit das nicht passiert, ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen ein Backup zu erstellen. Das heißt, man sichert seine Daten auf einem externen Gerät - das könnte beispielsweise eine Festplatte sein.


So kann man zu jedem Monatsersten seine externe Festplatte anschließen, die Daten kopieren und sodann die Festplatte wieder in der Verpackung verstauen. Somit sind die Daten gesichert.


Denn am Ende kann nicht nur ein Virus für Probleme sorgen - der Rechner bzw. die Festplatte kann auch ohne Virenbefall einen Schaden erleiden. Wer Daten von einer defekten Festplatte bekommen will, muss mit entsprechenden Kosten rechnen. Hat man hingegen ein Backup von der Festplatte, so ist es nicht erforderlich, eine teure Datenrettung durch den Fachmann durchführen zu lassen.

07.04.2020
Zurück zur Übersicht
 
Anzeige