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Google mag Obama nicht - #44 ist #1

Bild zur Newsmeldung
Berlin, 27. Januar 2009 - Kaum eine Woche ist der 44. Präsident der USA, Barack Obama, im Amt, da haben ihn schon die langen Schatten seines Vorgängers George W. Bush ins Zwielicht gerückt. Zwar nicht Obama persönlich, aber seine Internet-Seiten unter whitehouse.gov.

Denn wer dieser Tage in Google nach "miserable president" (jämmerlicher Präsident) "www.google.com/search?q=miserable+president" recherchiert, findet auf Platz Eins "Barack Obama - His story is the American story". Seine digitale Visitenkarte im Weißen Haus.

Und das klappt auch mit der Suche nach "miserable administration" (jämmerliches Ministerium): #44 ist #1 in Google! Auch die Suchprofis von Yahoo reagieren nassforsch auf diese spezielle Anfrage.

Wie kommt denn das (schon wieder)? Haben Online-Medien wie Heise oder Netzwelt nicht gerade erst berichtet, Google habe die "Bomben entschärft"?! Das Bergungskommando war jedoch nicht besonders effektiv bei der Altlasten-Entsorgung.

"Obamas Erbe" reicht bis zum Jahr 2003 zurück, als zahlreiche Netzaktivisten damit begonnen hatten, Links mit dem Begriff "miserable failure" (jämmerlicher Versager) auf die Seiten des damaligen Präsidenten George Double U zu setzen. Tausende solcher Wegweiser überzeugten die Suchmaschinen, das dort ein jämmerlicher Versager zu finden sei.


Vor fast genau zwei Jahren hatte Google dieses Suchergebnis aus seinem Index verbannt. Aber eben nur dieses. Das Wort "miserable" kombiniert mit einem anderen Begriff von der Präsidenten-Seite führt Nutzer via Google unter Umständen wieder ins Weiße Haus.

Aber Yahoo hat überhaupt nichts dazugelernt und tappt heute immer noch in die alte Falle!

Da jetzt der Hausherr gewechselt hat, aber die Wegweiser nach wie vor existieren, führt das dumme Yahoo-Suchspiel zur Obama-Seite. Denn die präparierten Links zielen nicht direkt auf einen auserwählten Präsidenten, sondern auf das Verzeichnis "/whitehouse.gov/president/"
Dort angekommen, wird der User automatisch ins nächste Zimmer "/whitehouse.gov/administration/president_obama/" geführt. Und die Suchmaschinen-Agenten eben auch. So vererbt sich die "jämmerliche Werbung" weiter.

Die Lösung: Kappt die Weiterleitung oder wartet, bis diese Pressemitteilung den Präsidenten vom "Thron" gestürzt hat.
27.01.2009
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