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Illegale Schlankheitspillen im Internet - Bald größerer Umsatz als mit Drogen?

Online-Markenschutzexperte MarkMonitor warnt vor gefährlicher Gewichtsreduktion nach den Feiertagen

München, 12. Januar 2009 - Neue Untersuchungsergebnisse von MarkMonitor zeigen wie einfach es ist, über das Internet rezeptpflichtige oder sogar illegale Schlankheitspräparate zu erwerben. Die möglichen körperlichen Schädigungen, die mit der Einnahme dieser Präparate verbunden sind, reichen von Herzrasen über Fehlgeburten, Nierenversagen, Herzinfarkte, psychotische Schübe bis hin zum Tod. Aufgrund dieser Nebenwirkungen sollten die entsprechenden Medikamente ausschließlich nach ärztlicher Verschreibung eingenommen werden. Die aktuelle Untersuchung folgt dem "Brandjacking Index Summer 2008" von MarkMonitor, einer Studie zu Markenrechtsverlet­zungen im Internet mit Fokus auf dem Online-Vertrieb fragwürdiger Medikamente.

Der illegale Vertrieb von Appetitzüglern unterstützt den - nicht zuletzt nach Feiertagen - vielerorts herrschenden Schlankheitswahn. Frauen aber auch Männer, die eine schnelle Gewichtsreduktion anstreben, wenden sich an Anbieter im Internet, die Medikamente vertreiben, die illegal, rezeptpflichtig oder für den menschlichen Konsum überhaupt nicht zugelassen sind. Inhaltsstoffe oder Vertrieb dieser Produkte werden in keiner Weise reguliert oder überprüft. Selbst schlanke Frauen, die eine "Size 0"-Figur anstreben, riskieren so Gesundheit oder Leben. Branchen­experten warnen, dass der Konsum einschlägiger Schlankheitsprodukte in manchen Ländern sogar bald jenen von Kokain und Heroin übersteigen wird (Quelle: Vereinte Nationen, United Nations International Narcotics Board Report, 2007, www.incb.org/pdf/e/ar/2006/annual-report-2006-en-1.pdf).


Jährlich kommen hunderte neuer E-Commerce-Seiten und B2B-Online-Marktplätze hinzu, die Medikamente zur Gewichtsreduktion vertreiben. Bereits Kinder und Jugendliche sind dem Risiko ausgesetzt, gesundheitsschädliche Schlankheitspräparate zu erwerben: Banken stellen den jungen Internetprofis EC-Karten zur Verfügung, die auch für Online-Käufe genutzt werden können. Dass der Schlankheitswahn auch Kinder erfasst, zeigt das Beispiel eines achtjährigen magersüchtigen Mädchens in Großbritannien (www.channel4.com/culture/microsites/C/cutting_edge/dana/d...).

Studienergebnisse

Eine von MarkMonitor im November 2008 durchgeführte Studie macht den Umfang des Problems deutlich. Innerhalb von nur drei Tagen fand MarkMonitor

· 326 E-Commerce-Seiten, über die entweder direkt oder über Weiterleitung auf andere Webseiten rezeptpflichtige Medikamente ohne jede Einschränkung vertrieben wurden.

· 377 Marktplatz-Listungen großer Mengen rezeptpflichtiger Tabletten sowie aktiver Inhaltsstoffe in Barrel-Quantitäten.

Die Recherche umfasste vier führende Marken von Schlankheitspräparaten. Berücksichtigt wurde ferner ein Präparat, das - obwohl für den menschlichen Konsum nicht vorgesehen - häufig zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird.

"Durch nicht regulierte Internetseiten hat die Verfügbarkeit gefälschter und illegaler Medikamente in den letzten Jahren weltweit dramatisch zugenommen," so Dieter Wichmann, Sales Manager Central Europe, MarkMonitor. "Dieser Entwicklung können nur die Markeninhaber entgegentreten, indem sie ihre Vertriebskanäle im Internet überwachen und sicherstellen, dass unzuverlässige Webseiten schnellstmöglich geschlossen werden. Nie war für Konsumenten die Gefahr durch fragwürdige Medikamente, wie beispielsweise Schlank­heitspillen, größer."
12.01.2009
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