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Neuer Verband zur Interessensvertretung von Community Managern gegründet

Bild zur Newsmeldung
Der "Bundesverband Community Management e.V.i.G." stellt sich vor

Frankfurt, 04.11.08. Virtual Communities wie Xing, MySpace, YouTube oder StudiVZ sind heutzutage aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Verheißungsvoll wittern Online Unternehmen in ihnen neue Erlösquellen und scheinbar kostenlosen User Generated Content. Doch schnell wurde klar: Communities sind keine Selbstläufer und ihre Betreuung ein Vollzeitjob: Der Beruf des Community Managers war geboren.

Doch noch immer herrscht Unklarheit über die Anforderungen an dieses Berufsbild. Oft wissen nicht einmal die Arbeitgeber selbst genau, welche Qualifikation ein Community Manager mitbringen sollte oder welche Tätigkeiten er im Laufe seiner Arbeit ausüben soll.

In der Beseitigung dieser Unwissenheit sieht der am 01.11.2008 durch Tom Noeding gegründete Bundesverband Community Management e.V.i.G. (BVCM) seine Kernaufgabe. "Wir werden dem Beruf des Community Manager zu einer Anerkennung als Ausbildungsberuf nach §4 und §5 des Berufsbildungsgesetztes verhelfen und so einen Standard setzen, der nicht nur unseren Mitgliedern bei der Vertretung ihrer Interessen hilft, sondern auch Arbeitgebern die Formulierung eines realistischen Anforderungsprofils erleichtern soll", so Noeding bei der Gründungsveranstaltung auf dem 1. CommunityCamp in Berlin.


Weiter macht es sich der Verband zur Aufgabe, erstmals zuverlässige Zahlen und Fakten zu liefern: Die 2. Vorsitzende des BVCM, Silke Schippmann, Community Managerin der Business Community XING, dazu: "Wer weiß denn überhaupt, welchen Beitrag Community Manager zu den Erfolg einer Online Community beitragen? Wo lernen sie ihr Handwerk, woran arbeiten und was verdienen sie? Welche Skills sind erforderlich für einen Quereinsteiger? Die "eierlegende Wollmilchsau" soll es sein? Oder doch ein talentierter Neueinsteiger? Aber was genau muss der können? All das sind Fragen, die wir klären wollen."

Der BVCM wird zur Erreichung seiner Ziele nicht nur mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, die nach amerikanischem Vorbild auch in Deutschland Community Manager ausbilden wollen. Geplant ist es, auch den Handelskammern und Arbeitsämtern den Beruf vorzustellen und gemeinsam eigene Qualitätsstandards zu erarbeiten.

Die Mitglieder des BVCM profitieren dabei nicht nur durch eine bundesweite, medienwirksame Interessensvertretung, sondern auch von ermäßigten Kongress- und Schulungspreisen sowie dem fachlichen Austausch in einem branchenübergreifenden Netzwerk.
04.11.2008
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