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E-Mail Marketing - professionell ein Gewinn für jedes Unternehmen

Bild zur Newsmeldung
Ob Großkonzern oder Zweimannbetrieb: Von E-Mail Marketing kann jedes Unternehmen profitieren, das mit seinen Kunden schnell, direkt und preisgünstig kommunizieren will. Hohe Responseraten, messbare Resultate und Personalisierung der Botschaften zeichnen dieses Marketinginstrument gegenüber anderen Direktmarketing-Varianten aus.
Allerdings ist E-Mailing nicht gleich E-Mailing: Eine unprofessionell durchgeführte E-Mail - Kampagne macht nicht nur die alle Vorteile zunichte, sondern kann potenzielle Kunden vergraulen. Im schlimmsten Fall wird ein schlechter Newsletter nicht nur ignoriert, sondern schadet sogar dem Image des Absenders. Hier fünf der gefährlichsten Stolpersteine des E-Mail Marketings - und wie man nicht darüber ins Straucheln gerät.

1. Die Adressgewinnung
Zu Anfang stellt sich die Frage: Wer soll den Newsletter bekommen? Nur ein gewünschter Newsletter ist ein guter Newsletter, ein unerwünschter ist Spam. Daher ist schon bei der Adressgewinnung darauf zu achten, dass der Kunde sich einfach, aber nicht unfreiwillig für das Abonnement des Newsletters entscheiden kann. Dazu eignet sich zum Beispiel ein gut sichtbarer Anmeldelink auf der Firmenhomepage mit einem kurzen Begleittext, in dem die Vorteile eines Abonnements für den Kunden beschrieben werden. Beim sogenannten "Opt-In Verfahren" stimmt der Kunde durch einmaliges Eintragen in eine Abonnentenliste dem Empfang zu. Das missbrauchssicherere "Double Opt-In Verfahren" verhindert durch eine zweite Bestätigung durch den Kunden via E-Mail Falscheingaben bei der Anmeldung - das schützt Kunden und Anbieter.

2. Widerrufsmöglichkeit
Genauso einfach muss der Kunde aber auch wieder aus dem Abo herauskommen: Ein Abmeldelink in jedem Newsletter ist Pflicht, sonst drohen dem Absender außer Imageverlust sogar rechtliche Sanktionen. Am besten wird der Kunde schon auf der Anmeldeseite auf seine Widerrufsmöglichkeit hingewiesen.

3. Der richtige Inhalt für den richtigen Empfänger
Auch inhaltlich gilt es, Fehler zu vermeiden und die Kundenbindung zu festigen. Individuelle Einleitung und namentliche Ansprache suggerieren eine persönliche Nähe zum Kunden, die auch inhaltlich aufrecht erhalten werden muss. So sollte bei Herrn X nicht unbedingt das Schminkset als Top Angebot im Newsletter erscheinen, über das sich Frau Y vielleicht freuen würde - Zielgruppen wollen direkt angesprochen werden, was durch eine gut gepflegte Datenbank und "Data-Mining" realisiert werden kann. Diese Methode erkennt Muster in Datenbeständen und fasst zum Beispiel Interessens- oder Geschlechtsgruppen automatisch zusammen.

4. Die Betreffzeile
Kurz, aber wichtig: Die Betreffzeile ist ein kleiner, aber umso gefährlicherer Stolperstein. Sie muss ansprechend, aber nicht reißerisch, kurz, aber informativ gestaltet werden. Wer hier nicht die gebotene Sorgfalt walten lässt, läuft Gefahr, dass sein Newsletter vom Spamfilter aussortiert oder vom Kunden als uninteressant empfunden und ungelesen gelöscht wird.

5. Die Auswertung
Der Newsletter ist verschickt - und dann? Mit dem Versand ist der Prozess noch keineswegs abgeschlossen. Denn: Kam der Newsletter überhaupt beim Kunden an? Hat ihn dieser auch geöffnet oder ungelesen gelöscht (Öffnungsrate)? Hat der Kunde Hyperlinks im Newsletter angeklickt (Responserate) oder ihn weitergeleitet? Aus diesen Informationen lassen sich Strategien für den Fortlauf der Kampagne entwickeln, die deren Effizienz deutlich steigern. Vernachlässigt man das so genannte "Kampagnentracking", läuft man Gefahr, Fehler zu wiederholen und im Ansehen des Abonnenten zu sinken.

Diese fünf Beispiele machen deutlich: E-Mail Marketing ist ein komplexes Marketinginstrument und verlangt neben technischer Kompetenz auch ein fundiertes Vermarktungs Know-how. Eine E-Mail Newsletter-Kampagne muss gut durchdacht und professionell geplant sein - und ist dann ein echter Gewinn für jedes Unternehmen.
13.02.2008
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