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Ungebrochen hohe Nachfrage im Arbeitsmarkt für SAP-Berater

München, 01. Februar 2008 - Im Arbeitsmarkt für SAP-Berater, der von unverändert hoher Nachfrage gekennzeichnet ist, stehen die klassischen ERP-Themen (Enterprise Ressource Planning) wie Logistik und Rechnungswesen hoch im Kurs. 45 Prozent der Arbeitgeber bevorzugen SAP-Experten, die sich in diesen betriebswirtschaftlichen Kernbereichen kompetent und erfahren zeigen. Auch im relativ jungen Bereich Business Intelligence ist die Nachfrage der Unternehmen hoch. Dies ist das Ergebnis einer Marktstudie (apentia index) der auf SAP-Software-Experten spezialisierten Personalberatung, apentia consulting group. Statistisch ausgewertet wurden rund 16.000 Datensätze.

Skills unterschiedlich gefragt

Laut apentia entfallen bei den Jobofferten auf Logistik 19,9 Prozent und Rechnungswesen 16,3%. Dahinter folgen Business Intelligence (11,0) Personalwirtschaft (5,9) und Industry Solutions (4,0). Auf Customer Relationship Management (CRM) spezialisierte SAP-Experten werden von 5,2% der Firmen gesucht, 3,8% suchen erfahrene Financials-Experten. Freilich geht die Spezialisierung noch tiefer. Während im Logistikbereich die Module Materialwirtschaft (28) und Vertrieb (27) stark und die Module Customer Service (4) und Qualitätsmanagement (3) eher gering gefragt sind, favorisieren Arbeitgeber fürs Rechnungswesen SAP-Experten mit tiefen Erfahrungen in Finanzbuchhaltung (44), hingegen nur 3% in Unternehmenscontrolling. Bei Basis-Themen rangieren Fachleute für ABAP, Java und Web Dynpro mit 65% weit vorn.



Personalsuche als Vorstandsaufgabe

Allerdings reichen die skizzierten Modulkenntnisse allein nicht aus. Neben fachlichen Skills müssen SAP-Experten auch über Prozess- und Branchenkenntnisse verfügen. Laut apentia wird auf Branchenwissen insbesondere in Banken und Versicherungen, aber auch bei Arbeitgebern im Bereich Retail, Utilities und Prozessindustrie Wert gelegt. Weit mehr als Anwenderfirmen suchen SAP-Beratungshäuser nach SAP-Experten, hier hat der Fachkräftebedarf kritische Ausmaße erreicht. "Zum Teil wollen die Unternehmen bis zu 300 SAP-Berater einstellen", beschreibt apentia-Geschäftsführer Ralf Breitenfeldt die hohe Nachfrage. "Viele Beratungshäuser wollen ihren Personalbestand innerhalb der nächsten zwei Jahre sogar verdoppeln. Weil Kundenaufträge mangels Fachkräften nicht mehr ausgeführt werden können, ist die Personalsuche inzwischen Vorstandssache geworden."

Einstiegschancen für Absolventen gestiegen

Als Folge des anhaltend hohen Fachkräftemangels sind auch die Chancen von Hochschulabsolventen gestiegen. Laut apentia bilden immer mehr Unternehmen Einsteiger selbst aus oder richten entsprechende Trainee- und MBA-Programme ein. Sehr gute Chancen ausrechnen können sich Nachwuchskräfte in Informatik, Wirtschaftsinformatik und BWL, die sich während des Studiums schwerpunktmäßig mit SAP befasst und entsprechende Praktika absolviert haben. Favorisiert werden jedoch unverändert SAP-Experten mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung, die neben fachlichen Skills und Branchenkenntnis auch persönlich überzeugen und teamfähig sind.

Zertifizierung hilft Umsteigern kaum

Wer sich für eine Karriere als SAP-Experte entscheidet, kann als Junior ein Zielgehalt von 40-45.000 Euro, mit modulspezifischen Kenntnissen sogar 47.000 Euro erwarten. Nach zwei oder drei Jahren kann das Einkommen - je nach gesuchter fachlicher Ausrichtung - bis auf 60.000 Euro steigen. Senior Consultants verdienen zwischen 55 und 80.000, Projektleiter 70 bis 90.000 Euro. Breitenfeldt: "Wer sich auf stark gefragte Module wie etwa Business Intelligence versteht oder sich in Branchen mit hoher Nachfrage wie Retail auskennt, hat die besten Einkommensperspektiven." Für Umsteiger fallen die Karrierechancen allerdings negativ aus. Auf Zertifizierungen legen Arbeitgeber kaum Wert. Und in höherem Alter in die SAP-Beratung zu wechseln, ist laut Breitenfeldt nahezu aussichtslos: "Trotz der strengen Auflagen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) entscheiden sich Arbeitgeber vor allem für jüngere Bewerber."

München beliebtester Standort für SAP-Experten / Verlockende Schweiz

Im Vergleich zum Vorjahr hat der Anteil der festangestellten SAP-Experten zugenommen. Laut apentia sind aktuell 75 Prozent (2007: 70) der SAP-Experten angestellt und 25% (30) freiberuflich tätig. Der Frauenanteil beträgt 17 Prozent. Die meisten SAP-Experten sind in NRW (23,1%) beschäftigt, knapp gefolgt von Bayern (22,9), Hessen (18,0) und Baden-Württemberg (12,1). Unter den Metropolen ist München mit 11,6% klare Nummer eins vor Frankfurt (7,0), Hamburg (5,3) und Stuttgart (3,9). Am SAP-Standort Walldorf sind immerhin 2,9% der SAP-Experten beschäftigt. Die Bereitschaft umzuziehen ist unter SAP-Experten aufgrund des großen Jobangebots nicht sonderlich ausgeprägt. Breitenfeldt: "Während es in den westlichen Metropolen stets genug Alternativen gibt, muss der SAP-Experte im Osten sowie in Berlin aufgrund der strukturellen Nachteile eher umziehen." Auf der anderen Seite orientieren sich immer mehr SAP-Experten beruflich in die Schweiz. Der südliche Anrainer lockt nicht nur mit höheren Gehältern, sondern bietet nach Einschätzung der SAP-Experten auch ein attraktiveres Steuersystem sowie eine bessere Altersabsicherung.

Weitere Fakten:

In ihrer Marktstudie "apentia index", die künftig im regelmäßigen Turnus aufgelegt wird, bezieht sich apentia auf eine statistische Auswertung von rund 16.000 Datensätzen aus beruflichen Profilen von SAP-Experten sowie Anforderungsprofilen von Unternehmen. Wie sehr SAP-Experten für Softwareentwicklung und Beratung gesucht sind, dokumentieren weitere Studien. Einer aktuellen Auswertung des Suchmaschinenbetreibers Jobs.de zufolge, der regelmäßig das Stellenangebot von rund einer Million Firmenwebsites auswertet, kommen auf jeden stellensuchenden SAP-Berater rund 70 Vakanzen. Etwas dahinter rangieren Java-Entwickler, hier kann jeder einzelne Bewerber aus 50 Angeboten auswählen. Damit korrespondiert eine im Herbst vorgelegte Marktuntersuchung des Branchenverbands Bitkom, der 600 IT-Hersteller und IT-Dienstleistungsfirmen sowie 800 Anwenderfirmen zu ihrem IT-Fachkräftebedarf befragte. 70 Prozent der IT-Firmen und Dienstleister suchen demnach in erster Linie Softwareexperten, während bei den Anwendern immerhin noch 20 Prozent bei Softwareexperten den dringendsten Bedarf anmelden.

Pressekontakt
Sonja Elsner

apentia consulting GmbH
Geschäftsstelle München
Feringastrasse 7a
85574 Unterföhring
T: 089 - 44249515
F: 089 - 44249549
sonja.elsner@apentia.com
www.apentia.com

Über apentia

Die apentia consulting group mit Sitz in St. Gallen und Heidelberg und Geschäftsstellen in München und Düsseldorf ist eine führende Personalberatung im SAP-Umfeld. Besetzt werden Festanstellungen und zeitlich befristete Positionen im Auftrag von SAP-Anwendern und -Beratungshäusern. Aktuell werden rund 1.500 projekterfahrene SAP-Experten im Kundenauftrag gesucht.
08.02.2008
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