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7 Tipps für kürzere Ladezeiten unter WordPress

Bild zur Newsmeldung

Das digitale Zeitalter hat unseren Alltag verändert. Zu Beginn der 1990er Jahre war das Internet noch eine Domäne für Insider und Experten. Heute nutzt fast jeder das World Wide Web - meist mehrmals täglich. Das Ergebnis ist eine immer weiter steigende Zahl an Webseiten. Laut der Seite internetlivestats.com ist die Marke von einer Milliarde Seiten inzwischen deutlich überschritten. Und man kann dem Internet praktisch beim Wachsen zuschauen. Eine Tatsache, die beeindruckt.


Das World Wide Web ist inzwischen auch zu einem Marktplatz geworden - für Produkte und Dienstleistungen. Durch die Kommerzialisierung tauchen neue Fragestellungen und Herausforderungen auf. Wie werden Webseiten gefunden? Suchmaschinen sind dabei ein Schlüssel zum Erfolg. Letztere beeinflussen durch ihre Algorithmen die Art und Weise, wie Internetseiten entstehen. Gefragt sind kurze Ladezeiten, welche in Form eines guten Rankings belohnt werden. Wie lässt sich so etwas mit der beliebten Blog-Software WordPress umsetzen? Darüber hinaus sind kurze Ladezeiten auch einfach für die User Experience sehr wichtig. Gerade im Online-Spielebereich sind schnelle Ladezeiten essenziell. "Nichts ist für Kunden ärgerlicher, als wenn der Spielfluss durch zu lange Wartezeiten getrübt wird", so ein Experte von de.slots.info. In diesem Ratgeber soll deshalb aufgezeigt werden, wie sich schnellere Ladezeiten erreichen lassen.


Tipp 1: Nur die nötigsten Plug-Ins verwenden


WordPress basiert in der Basisvariante auf recht einfachen Funktionen. Nutzer können - hier kommt dem Ganzen der Open-Source-Gedanke zugute - die Software erweitern. In den letzten Jahren sind so viele Tools - die Plug-Ins entstanden. Letztere erlauben:



  • den Einbau einer Bildershow,

  • unterstützen die SEO

  • oder helfen Spam zu vermeiden.


Plug-Ins, welche bei der Übertragung einer Seite eine Rolle spielen, führen aber schnell zu einer Verlangsamung des Ladevorgangs. Daher liegt hier ein Schlüssel für kürzere Ladezeiten. Wer als Administrator die Zahl der Hilfsprogramme einschränkt und nur wichtige Features nutzt, kann die Ladezeit deutlich reduzieren. Und macht sich so auch bei den Suchmaschinen beliebter.


Tipp 2: Scripts nach Möglichkeit asynchron laden


Bei Aufbau einer Website spielen verschiedene Elemente zusammen. Einmal gibt es den eigentlichen Inhalt (meist Text). Parallel dazu existiert das eigentliche Webdesign - also der grafische Aufbau der Seite. Zusätzliche Elemente, die etwa für verschiedene Grafiken o. Ä. eine Rolle spielen, werden als sogenanntes Script zur Verfügung gestellt. Letztere haben meist einen Nachteil.


Werden sie direkt zu Beginn des Seitenaufbaus geladen, wird die gesamte Website langsam. Hier hilft ein Trick: Das asychrone Laden. Letzteres beruht auf dem Prinzip, Scripts erst zu laden, wenn sie gebraucht werden. So kann sich die Webseite zu Beginn schnell aufbauen und die Scripts werden im Hintergrund langsam aufgebaut.


Tipp 3: Bilder optimieren


Ein weiteres wichtiges Merkmal vieler Internetseiten sind Bilder. Schließlich kann ein Bild mehr als tausend Worte sagen. Schauen wir uns doch einmal Fotos an. Hochauflösend mit einer DSLR aufgenommen, sind selbst JPG-Dateien immer noch schnell mehrere Mbyte groß.


Wie lang ist man bereit, auf deren Laden zu warten? Als Admin einer WordPress-Installation steht auf dem Server zudem nur begrenzt Platz zur Verfügung. Die Lösung: Die Bilder werden vor ihrer Veröffentlichung bearbeitet. Dabei sind die Qualitätseinbußen oft minimal - die Auswirkungen auf die Dateigröße aber erheblich.


Tipp 4: Sichtbare Inhalte priorisieren


Ein kurzer Pageload ist heute ein wesentliches Qualitätsmerkmal mobiler Webseiten. An dieser Stelle muss es so schnell wie möglich gehen. Ein Fehler, den Webmaster nach wie vor machen, ist das Laden der ganzen Seite. Dabei ließe sich der Prozess intelligent aufteilen.


Eine Zauberformel heißt "above the fold". Was versteckt sich bei WordPress genau dahinter? AN dieser Stelle geht es darum, jene Inhalte, die ohne Scrollen gesehen werden, zuerst zu laden. Der Vorteil: User sehen Inhalt auf der Seite - binnen kürzester Zeit. Auf diese Weise sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Absprungs.


Die sichtbaren Inhalte zu priorisieren ist eine Möglichkeit, um Ladezeiten von Webseiten sinnvoll - auch aus Sicht der Nutzer - zu verkürzen.


Tipp 5: Browser-Caching nutzen


Browser-Caching ist eine Methode, die sich bei wiederkehrenden Seitenaufrufen bezahlt macht. Genutzt wird die Tatsache, dass Browser gewisse statische Informationen einer Website im Cache zwischenspeichern. Steuert der Nutzer die Seite erneut an, werden diese Infos verwendet, um einen schnellen Seitenaufbau zu realisieren.


Das Browser-Caching ist allerdings kein Automatismus, es muss gezielt eingesetzt werden. In WordPress stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, um dies zu erreichen. Im Normalfall werden etwa solche Codierungen in die .htaccess-Datei eingefügt:




ExpiresActive On
ExpiresByType image/gif "access plus 28 days"
ExpiresByType image/ico "access plus 28 days"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 28 days"
ExpiresByType image/jpg "access plus 28 days"
ExpiresByType image/png "access plus 28 days"
ExpiresByType text/css "access plus 28 days"
ExpiresByType text/javascript "access plus 28 days"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 28 days"
ExpiresByType application/javascript "access plus 28 days"


Bei dieser Einstellung werden zahlreiche Datei-Typen für ca. 28 Tage im Cache des User-Browsers gespeichert und beim nochmaligen Besuchen der Webseite direkt von dort abgerufen.


Tipp 6: CSS und JavaScript minimieren


Wer sich bereits einmal eine CSS-Datei angeschaut hat, wird schnell bemerken, dass diese sehr ordentlich aufgebaut ist. Doch die vielen Absätze und Leerzeichen sind nur zur besseren Lesbarkeit für den Webmaster, um Veränderungen durchzuführen. Der Browser benötigt dies nicht und stellt trotzdem alles richtig dar. Wer also die Ladezeit solcher Dateien verkürzen möchte, sollte entsprechende Dateien komprimieren.


Tipp 7: Auf einen schnellen Server setzen


Die Antwortzeit des Servers ist ebenfalls eine Möglichkeit, die Ladegeschwindigkeit einer Webseite zu verändern. Doch hier sind dem normalen Hosting-Kunden oft die Hände gebunden, da sich nur wenige Einstellungen selbst durchführen lassen. Eine Anfrage beim Hoster oder der Wechsel können hier eventuell Abhilfe schaffen.


Fazit: Mit diesen Tipps verbessern sich Ladezeiten und Ranking


WordPress ist die wahrscheinlich am stärksten verbreitete Blog- und CMS-Software. Viele Internetseiten nutzen das System. Und suchen nach Möglichkeiten, wie sich die Ladezeiten optimieren lassen. Letztere tragen zum Ranking in den SERPs bei. Glücklicherweise gibt es einige Ansatzpunkte, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Die Tipps lassen sich sogar umsetzen ohne detaillierte Programmierkenntnisse. Eines muss allerdings jedem Admin klar sein: Selbst eine gut optimierte Seite wird wenig Erfolg haben, wenn die Inhalte nicht stimmen. Letztlich kommt es immer noch darauf an, was im Gesamtpaket steckt.


Bildquellen:



  • Abbildung 1: @ stephen4 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

  • Abbildung 2: @ PeteLinforth (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

03.08.2016
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