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"Frohes neues Jahr" per SMS birgt Gefahren

Bild zur Newsmeldung
Silvester, Mitternacht, die Korken knallen, Feuerwerke erleuchten den Himmel - und zahlreiche Menschen greifen zum Handy. Zum Jahreswechsel werden SMS und MMS hauptsächlich genutzt, um Neujahrsgrüße zu verschicken. Bei Vodafone wurden laut Spiegel im vergangenen Jahr allein an Silvester und Neujahr rund 130 Millionen Kurznachrichten verschickt. Besonders für die junge Generation haben SMS mittlerweile die gleiche Bedeutung wie eine traditionelle Karte per Post. ‘Der Gruß per SMS ist schnell und günstig, aber leider auch ein Ärgernis, wenn gleichzeitig Spam-Versender am Werk sind’, warnt Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. ‘Wer aber eine gewisse Sicherheitsetikette einhält, bleibt auf der sicheren Seite.’

Ähnlich wie bei Email machen Spam-Nachrichten auch im Mobilfunk nicht Halt: Unbekannte Absender verkünden den Gewinn einer Reise, bitten um Rückruf oder die Inhalte sind als normale SMS getarnt, so dass man aus Höflichkeit oder Neugier darauf reagiert. ‘Gerade zum Jahreswechsel ist mit vermehrten Spam-Attacken auf Mobilfunknummern zu rechnen’, sagt Auerbach. ‘Wer auf Spam-SMS mit einer Antwort oder einem Rückruf reagiert, kann bei der nächsten Handyrechnung eine böse Überraschung durch hohe Rückrufkosten erleben.’

Einen weiteren Gefahrenaspekt stellen Auerbach zufolge Handyviren dar. ‘Zum einen können sich Nutzer gefährliche Viren eigenhändig durch Installation auf ihr Handy einschleppen. Die Malware kann beispielsweise wichtige Systemdateien aus dem internen Flash-Speicher überschreiben, wodurch das Gerät unbrauchbar wird. Zum anderen haben es Hacker häufig auf die Kommunikationswege von Pocket PCs und Smartphones abgesehen. Ein konkretes Beispiel sind Dialer, die sich als vermeintlich kostensparendes WAP-Surf-Tool tarnen, sich aber tatsächlich zu teuren SMS-Versendern verbinden.’

Um nicht auf Handy-Abzocker herein zu fallen, empfehlen die Experten von Avira, auf Nachrichten unbekannter Absender nicht zu antworten. Die eigene Nummer sollte nur an Bekannte weitergegeben werden. Auch die Teilnahme an Gewinnspielen oder Einkäufe im Netz sollten ohne Angabe der Handynummer vorgenommen werden. ‘Wenn Nutzer trotz allem mit SMS-Müll überflutet werden, sollte in jedem Fall die Telefongesellschaft kontaktiert werden’, ergänzt Auerbach.

Wer ganz sicher gehen will, sollte auf einen Virenschutz für Handys und Pocket PCs zurückgreifen, der eingehende SMS auf unbekannte Absender hin überprüft, indem die sendende Telefonnummer mit dem Adressbuch verglichen wird. Gibt es keinen Treffer, dann kann die SMS je nach Sicherheitseinstellungen geblockt oder erlaubt werden. Günstige Lösungen wie die Avira AntiVir Mobile sind ab 21 Euro auf dem Markt oder unter http://www.avira.com/ erhältlich.
31.12.2007
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