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Was sind embedded PCs?

Die Bezeichnung embedded PC wird für kompakte und modular aufgebaute Industrie Computer verwendet. Zum Einsatz kommen derartige Geräte vor allem, wenn besonders zuverlässige und robuste Systeme benötigt werden, die eine einzige spezielle Aufgabe zu erfüllen haben. Gerade in Bereichen wie der Automobilindustrie und Telekommunikation sowie in der Produktions- und Fertigungstechnik ist der Einsatz von eingebetteten Systemen üblich. Moderne embedded PCs können dabei zur Steuerung einzelner Maschinen oder sogar ganzer komplexer Anlagen genutzt werden. Auch im Bereich der Gebäudeautomatisierung trifft man zunehmend auf derartige Systeme. Für den Betrieb der embedded PCs werden in der Regel spezielle Betriebssysteme eingesetzt. Bekannte Vertreter dafür sind NetBSD, VxWorks oder Nucleus. Einige Systeme laufen aber auch mit abgeänderter Standardsoftware wie Linux oder Windows, die für den Einsatz auf eingebetteten Systemen angepasst wurde. Embeded PCs eignen sich, wenn die Funktionen und Performance eines Industrie PCs benötigt wird, die Kosten dafür aber niedrig ausfallen sollen. Je nach Ausstattung sind entsprechende Rechner bereits ab wenigen 100 EUR erhältlich. Topmodelle können aber auch an die 1000 EUR heranreichen oder darüber liegen. Besonders kompakte Modelle zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie auf kleinstem Raum verbaut werden und trotzdem genügend Leistung für den Betrieb einer bestimmten Anwendung zur Verfügung stellen können. Von den technischen Daten her ist die Leistung kleiner, einfacher Geräte mit denen eines Intel Pentium M mit 2 GB Arbeitsspeicher vergleichbar. Bei spezialisierten Händlern finden Sie mehr Infos zu embedded PCs, deren Ausstattung und Kosten.

Aufbau eines embedded PCs


Die Komponenten eines embedded PCs werden so zusammengestellt, dass nur Technik zum Einsatz kommt, die tatsächlich für die vorgesehene Anwendung benötigt wird. Während bei herkömmlichen PCs beispielsweise immer Schnittstellen für Anzeigengeräte wie Monitore oder Displays sowie Steuerungsgeräte wie Maus und Tastatur vorhanden sind, können diese bei embedded PCs weggelassen werden. Da die Rechner ständig in Betrieb bleiben, müssen sie nicht heruntergefahren und wieder gestartet werden. Muss der Computer zukünftig keine Daten speichern, dann fällt auch der Einbau einer Festplatte weg. Aufgrund der niedrigen Energieanforderungen derartig abgespeckter Systeme kann meist auch auf separate Kühlelemente wie Lüfter oder Kühlkörper verzichtet werden.


Folgende Komponenten lassen sich typischerweise in einem embedded PC finden:

  • CPU Grundmodul mit Netzteil


Die Hauptsteuereinheit eines jeden Systems mit integriertem Netzteil zur Stromversorgung.

  • Systemschnittstellen


Um eine Verbindung mit anderen Geräten zu ermöglichen, können Systemschnittstellen, wie USB oder Ethernet, verbaut werden.

  • Feldbusschnittstellen


Um das System mit Sensoren oder Aktoren auszustatten, kommen Feldbusschnittstellen, wie Profibus oder Industrial Ethernet, zum Einsatz.

  • Busklemmen


Mithilfe von Busklemmen können die Systeme analoge und digitale Eingangs- und Ausgangssignale verarbeiten.
26.02.2015
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