Newsletter

  • Immer informiert über die neusten Trends, Webseiten und Tutorials! Einfach hier für den monatlichen Newsletter anmelden.
  •  Eintragen
  •  Austragen

Login

Umfrage

  • Haben Sie Interesse an Softwaretipps für Webmaster?
  •  
  • ja
  • nein
  •  


Linktipps

Anzeige

 

www.finanzcheck.de

Zum Arzt surfen und zum Metzger browsen: Münchner Studierende blicken in die Zukunft

München, 06. April 2010 - Vom Sofa aus den Arzt konsultieren, online Obstkisten bestellen, statt dem Hörsaal ein Webinar besuchen - ganz einfach per Mausklick. Dass Münchner Studierende die Möglichkeiten des World Wide Web noch lange nicht ausgereizt sehen, bestätigt eine Untersuchung von forschungplus.

Erkältet? Und ganz allein in einer fremden Stadt? Früher half hier ein Anruf bei Mutti - die hatte nicht nur tröstende Worte, sondern auch das Rezept für eine Hühnersuppe parat. Heute suchen einsame und verschnupfte Menschen zunehmend Hilfe im Internet. Hier finden sich ein Arzt, der Onlinediagnosen stellt, eine Apotheke, die die passenden Medikamente nach Hause liefert, und neue Freunde in der Nachbarschaft, die das heiße Süppchen kurz vorbeibringen. Für Einkäufe und Beratungsleistungen wird das Internet immer wichtiger - davon ist die Mehrheit der befragten Studierenden überzeugt.

84 % der Studierenden gehen von einem steigenden Interesse am Angebot ärztlicher Diagnose-, Service- und Beratungsleistungen im Internet aus. Die Bestellung von Medikamenten über Onlineapotheken wird aus ihrer Sicht ebenfalls steigen: 89 % sind überzeugt, dass sich die Nutzung dieser Einkaufsmöglichkeit mehr und mehr durchsetzen wird. Studentinnen stehen der Inanspruchnahme medizinischer Serviceangebote über das Internet besonders aufgeschlossen gegenüber. Arztpraxen und Kliniken haben gute Chancen, sich durch Onlineberatungs- und Convenience-Leistungen für Patienten zu profilieren.

Nahrungsmittel, Kleidung, Drogerieartikel: 92 % der Studenten sehen auch beim Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfs einen weiter steigenden Trend zum Onlineshopping. Das Schlangestehen an Bedienungstheke und Kasse entfällt, der gewünschte Artikel ist rund um die Uhr verfügbar und wird schnell geliefert. Dafür muss man nicht einmal auf den Postboten warten, sondern kann das Päckchen zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Packstation abholen - es bleibt mehr Zeit für Freunde und Freizeit.

Ein Shopping-Wochenende in London, um das neue Kate-Moss-Partykleid bei Topshop zu ergattern, einen günstigen Flug für das Praktikum in den USA oder einfach nur ein Bahnticket für die Fahrt nach Hause, um Omis Geburtstag zu feiern - das alles ist schnell zwischen zwei Vorlesungen per Mausklick gebucht und per PayPal bezahlt. Ganze 93 % der Studenten sehen bei den Reisebuchungen über das Internet keine Trendwende, sondern bestätigen schlicht weiter wachsendes Potenzial.

Wenn es um den Einkauf teurerer, hochwertiger und beratungsbedürftiger Produkte geht, hat der stationäre Handel am ehesten bei Männern Aussichten, sie als Kunden zu gewinnen, zu halten und zu binden: 23 % der männlichen Studenten möchten die fachkompetente Beratung nicht missen - und kaufen lieber im Geschäft. Studentinnen geben auch im Hochpreissegment und bei erklärungsbedürftigen Artikeln dem Onlineshopping den Vorzug: Nur 14 % legen auf eine Beratung vor Ort Wert.

Quatschen kann man am besten bei einer Tasse Kaffee - und mit dem Laptop auf den Knien. Immer mehr User treffen sich inzwischen online, um Geschäftliches zu regeln oder Privates zu besprechen. 91 % der Studierenden glauben, dass soziale Netzwerke als Informations- und Kommunikationsmedien in allen Lebensbereichen immer wichtiger werden. Dabei finden nicht nur die Damen Gefallen am virtuellen Kaffeekränzchen: Die Social-Network-Affinität der Männer ist fast so ausgeprägt wie die der Frauen.
06.04.2010
Zurück zur Übersicht
 
Anzeige