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Automation der IT- Prozesse steckt noch in den Kinderschuhen

(Köln, 06.04.2010) Die meisten Unternehmen verfügen erst über einen geringen Automatisierungsgrad ihrer IT-Prozesse, obwohl sie mehrheitlich eine große Notwendigkeit dazu sehen. Nach einer Erhebung der Ogitix Software AG unter mehr als 300 Mittelstands- und Großunternehmen erwarten die befragten IT-Verantwortlichen davon vor allem deutliche Aufwandsersparnisse, einen Qualitätsgewinn in den Abläufen und eine effizientere Ausschöpfung der technischen Ressourcen sowie die Möglichkeit zur Einführung von Konzepten für Self Services.

Der Studie zufolge weisen drei Viertel der Firmen dem Automatisierungsthema in ihren strategischen Planungen eine hohe oder zumindest steigende Bedeutung zu. Lediglich 16 Prozent der IT-Manager sehen hier derzeit keinen nennenswerten strategischen Handlungsbedarf, für 7 Prozent ist die Automation der IT-Prozesse längerfristig nicht wichtig. "Nach der Einführung standardisierter IT-Prozesse auf Basis von Best Practice-Regelwerken wie ITIL rückt nun auch ihre Automatisierung in den Vordergrund", urteilt Ogitix-Vorstand Ingo Buck. Dies stelle den nächsten logischen Schritt zu Optimierung der Leistungsqualität und Effizienz im IT-Management dar.

Allerdings stehen die Unternehmen hier noch vor erheblichen Aufgaben. Denn derzeit bewertet erst jede siebte der befragten Firmen ihre IT-Prozesse als weitgehend automatisiert. 27 Prozent bezeichnen ihren Automatisierungsgrad gegenwärtig als ausreichend, deutlich mehr als die Hälfte jedoch als gering. "Dies zeigt, wie groß in der Praxis der Handlungsbedarf ist", verweist Buck auf die noch erhebliche Diskrepanz zwischen den strategischen Zielen der Unternehmen und ihrem aktuellen Status.

Allerdings erscheinen die Nutzenerwartungen zu hoch, als dass sich die Firmen mit der gegenwärtigen Situation zufriedengeben dürften. Denn über zwei Drittel versprechen sich von einer Automatisierung der IT-Prozesse deutliche Aufwandsersparnisse, ähnlich viele zudem einen nachhaltigen Qualitätsgewinn. Auch eine höhere Ausschöpfung der technischen Ressourcen in der IT-Infrastruktur wird von 60 Prozent der Befragten als Vorteil genannt. Mehrheitlich versprechen sie sich davon auch eine flexiblere IT Service Organisation und die Möglichkeit zur Einführung von Self Services.

"Die IT-Verantwortlichen stehen zunehmend unter einem Budgetdruck, müssen aber trotzdem eine kontinuierlich höhere Leistungsqualität gewährleisten", problematisiert Buck. "Dieser Spagat ist nur zu bewältigen, wenn ein Höchstmaß an Prozessautomation erreicht wird", empfiehlt der Ogitix-Vorstand. Er verweist darauf, dass Potenziale zur Effizienzsteigerung vor allem in den Prozessen liegen. "Deutlich weniger Handgriffe bewirken nicht nur schnellere Prozesse, sondern die Automation reduziert auch die Fehlerquote, wodurch wiederum ein geringerer Nachbearbeitungsaufwand entsteht."
06.04.2010
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