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Was bei der Erstellung eines Autorenbriefings zu beachten ist

Jeder weiß: Onlinemarketing lebt davon, dass im Internet stets neue Inhalte verfügbar sind. Würde der Textnachschub im Web plötzlich abbrechen, würde die Onlinemarketing-Branche sich schnell auf einem absteigenden Ast wiederfinden. Was jedoch oftmals unterschätzt wird, ist die Rolle, die die Autoren der betreffenden Webseitentexte dabei spielen. Viele Webseitenbesitzer betreiben bei der Erstellung von Unique Content Outsourcing und übergeben diese Aufgabe die Hände professioneller Content-Agenturen. Dort werden Textaufträge an Autoren vermittelt, die hochwertige Texte genau nach Kundenwunsch erstellen. Doch wie erfahren die Autoren, was der Auftraggeber von ihnen will? Das Zauberwort lautet: Autorenbriefing.

Ein Autorenbriefing ist die Zusammenfassung sämtlicher Vorgaben, die der Auftraggeber für seinen Wunschtext formuliert. Bei den meisten Content-Anbietern dient das Autorenbriefing im vergleichbaren Sinne als eine Auftragsausschreibung, die sich ausschließlich an Autoren richtet. Da sämtliche Informationen, die der Autor zur zufriedenstellenden Erstellung eines Textes braucht, im Briefing erhalten sind, ist es sozusagen die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Autor und Auftraggeber. Die Qualität des Briefings entscheidet darüber, wie sehr das Ergebnis den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht. Damit die Zusammenarbeit für beide Parteien zufriedenstellend ist, gibt es einige Kriterien, die ein wirklich gutes Briefing erfüllen muss.

Was sollte in einem guten Autorenbriefing angegeben werden?

Bereits mit dem Arbeitstitel des Autorenbriefings wird das Thema grob umrissen. Genauere Angaben wie beispielsweise der Verwendungszweck (Blogbeitrag, Newsletter-Artikel, Firmenportrait...) dienen als erste Orientierungshilfe über fachlichen Inhalt, Schreibstil und die anvisierte Zielgruppe des Textes. Abhängig davon ist auch die Tonalität des Textes: Wie soll der Leser angesprochen werden? Soll der Schreibstil eher lustig und locker sein oder den Leser sachlich und formal informieren? Geben Sie in kurzen Stichpunkten Antworten auf diese Fragen und ermöglichen Sie dem Autor so einen möglichst einfachen Start in die Bearbeitung.

Wie soll der Text aufgebaut sein?

Es ist schwierig, einen Text von vorne bis hinten durchzuplanen: Wenn ein Autor ein Briefing findet, das zu viele Vorgaben macht und ihm so sozusagen keine Luft zum Atmen lässt, wird er sich wahrscheinlich dagegen entscheiden, den Auftrag anzunehmen. Eine gewisse Flexibilität muss stets gewahrt werden, damit die Autoren ihre Schreibfähigkeiten komplett entfalten können. Ist das Briefing jedoch zu offen gestaltet, werden also zu wenig Vorgaben gemacht, kann der Autor nicht wissen, was von ihm erwartet wird. Die richtige Mischung zu finden ist sicherlich eine Sache der Übung, dennoch gibt es auch dafür grundsätzliche Tipps:

Sehr detaillierte Vorgaben können beispielsweise zum Format oder zur Gliederung des Textes gemacht werden. Die Angabe, ob der Text mehrere Absätze mitsamt Überschriften enthalten oder einfach ein Block Fließtext sein soll, werden die meisten Autoren nicht als Einschränkung empfinden, sondern viel mehr als wertvolle Strukturierungshilfe. Auch eine Vorgliederung kann hilfreich sein, indem Sie beispielsweise von vornherein festlegen, dass der erste Absatz eine Begrüßung sein soll, der zweite eine Einleitung, der dritte der Hauptteil und so weiter.

Besonders hilfreich sind diese Hinweise dann, wenn sie selbst gut strukturiert dargestellt werden. Geben Sie die relevanten Informationen für Ihre Autoren in Stichpunkten an, um eine ideale Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Wenn sich alle Angaben in einem Blocksatz befinden, kann fast davon ausgegangen werden, dass die Autoren die Hälfte davon überlesen.

Welche Länge soll der Text haben?

Bei den meisten Content-Anbietern muss die Wörterzahl des Textes schon bei der Erstellung des Auftrags angegeben werden. Erwarten Sie keine Punktlandung, bspw. bei genau 350 Wörtern, sondern geben Sie lieber einen Bereich an, in der die Länge sich befinden soll, also bspw. 320 bis 370 Wörter. Wichtig ist dabei auch die Dichte und Platzierung der Keywords, die in der richtigen Verteilung dazu führen, dass der Text in den Suchmaschinen sichtbarer wird, d.h. suchmaschinenoptimiert ist.

Idealerweise legen Sie auch von vornherein fest, ob die gewünschten Keywords auch in leicht abgewandelter Form, als Synonyme oder mit Stoppwörtern getrennt eingebaut werden dürfen. Bei allen Belangen, die die Suchmaschinenoptimierung betreffen, sind die vermittelnden Content-Agenturen meist vertrauensvolle und kompetente Ansprechpartner. Oft gibt es auch im Interface für Clients diverse nützliche Hilfe-Tools.

Was sind die Modalitäten der Zusammenarbeit?

Direkt bei der Erstellung des Auftrags wird die Bearbeitungsdauer angegeben. Der Auftrag wird dann den Autoren auf einem offenen Marktplatz angeboten. Sobald ein Autor den Auftrag übernimmt, beginnt die Bearbeitungszeit und Autor und Auftraggeber können genau sehen, wann die Abgabe des Textes fällig ist. Sollte die Bearbeitungsfrist ablaufen, bevor der Text abgeliefert wird, kann der Auftraggeber entscheiden, ob er dem Autor eine Verlängerung einräumt oder ob der Auftrag abgebrochen oder anderen Autoren zur Bearbeitung angeboten werden soll.

Den Preis pro Wort kann ebenfalls der Auftraggeber festlegen, indem die gewünschte Qualitätsstufe gewählt wird. Es ist jedoch auch möglich, direkt einzelne Autoren oder eine Gruppe von Autoren mit Textaufträgen zu kontaktieren. In diesem Fall ist der Preis pro Wort meistens Verhandlungssache zwischen Autor und Auftraggeber.

Je genauer und vor allem übersichtlicher die Anforderungen an den gewünschten Text im Autorenbriefing dargestellt werden, desto effektiver gestaltet sich die Zusammenarbeit und Zufriedenheit von Auftraggeber und Autor. Nach Schwerpunkten sortierte, kurze Stichpunkte geben auf den ersten Blick genaue Hinweise und erleichtern während der Recherchen und des Schreibens die Einhaltung der Vorgaben. Zwar wirkt es auf den ersten Blick so, als würde die Erstellung eines guten Briefings bloß Mehrarbeit bedeuten. Letzten Endes ist diese Zeit-Investition allerdings sehr lohnenswert – gerade weil es bei vielen Anbietern die Möglichkeit gibt, direkt mehrere ähnliche Aufträge zu erstellen, die auf dem gleichen Briefing basieren. Auch sollte betont werden, dass durch gut durchdachte Briefings die Gefahr verringert wird, dass die Texte nachträglich noch in mühevoller Kleinarbeit den ursprünglichen Vorstellungen angepasst werden müssen.

Über den Autor: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von content.de. Der Autor, Jens Thomas, erfährt die Wichtigkeit guter Autorenbriefings durch seine Tätigkeit in der Qualitätssicherung jeden Tag aufs Neue und teilt hier seine nützlichsten Tipps.

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