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Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Wandel der Zeit

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine relativ junge Branche, die erst durch die Verbreitung des Internets und dessen kommerzielle Nutzung geboren wurde. War das Internet in den Neunziger Jahren noch vorrangig ein Informationsmedium, hat sich das im 21. Jahrhundert verändert. Das Internet diente nicht länger nur privaten und beruflichen Recherchen und als Nachschlagewerk, sondern wurde ein Ort für Marketing und Verkauf. Suchmaschinen gewannen ab diesem Wandel eine völlig neue Bedeutung. Es wurden nicht länger gesuchte Pflanzenarten oder Schriftsteller in die Suchmaschine eingegeben, sondern Produkte oder kommerzielle Interessen. Das haben natürlich auch die Marketing-Experten entdeckt und ihre Internetseiten so verändert, dass sie besser gefunden werden und bei bestimmten Suchanfragen sehr weit oben in der gefunden Liste von Internetseiten stehen. Das war die Geburtsstunde der Suchmaschinenoptimierung. Erst im Laufe der Zeit haben sich daraus sowohl eine Wissenschaft als auch ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt.

Als Suchmaschinen zum ersten Mal außerhalb der Universitäten der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung standen, ging es lediglich darum, passenden Inhalt im Internet anhand der eingegebenen Suchwörter, auch Keywords genannt, zu finden. Wissenschaftler entwickelten Algorithmen, die schnell und zuverlässig auf den Inhalt des Internets zurückgreifen konnten und passende Seiten anzeigten. Die Algorithmen waren relativ einfach und beschränkten sich auf den Abgleich der Keywords mit dem Inhalt einer Internetseite. Das war die Geburtstunde von Google, MSN, Yahoo und Co. Als das Internet immer kommerzieller wurde, haben Marketing-Experten die Suchmaschinen für sich entdeckt und Internetseiten mit Hinblick auf die Suchmaschinen optimiert. Sollte eine Seite auf ein bestimmtes Produkt oder auf eine konkrete Zielgruppe mit definierten Interessen abzielen, so wurde der Inhalt auf die wahrscheinlich genutzten Keywords abgestimmt. Nicht selten war das eine direkte Verknüpfung. Suchte ein Kunde also nach einem Regenschirm, haben die Hersteller von Regenschirmen in ihren Internetpräsenzen möglichst häufig das Wort "Regenschirm" verwendet. Auch Meta-Informationen in den Internetseiten wurden so geändert, dass sie Auswirkungen auf die Suchmaschinen haben. Häufig wurden zu diesem Zweck auch Unterseiten von eigentlichen Internetseiten entwickelt, die nur die Aufgabe hatten, von den Suchmaschinen gefunden und ausgewertet zu werden. Häufig waren solche Seiten ausschließlich für Suchmaschinen gedacht und wurden den physischen Kunden nie gezeigt. So wuchs der Inhalt im Internet rapide an, doch nur ein Teil davon war direkt für den Internetnutzer gedacht. Und so begann das bist heute andauernde Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Entwicklern der Suchmaschinen-Algorithmen und den Internet-Marketing-Experten.

Gerade zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung nahm der nicht lesbare Inhalt im Internet massiv zu. Das Internet wurde im wahrsten Sinne des Wortes zugespamt. Mit relativ einfachen Tricks und massiver Keyword-Nutzung gelang es den Marketing- und IT-Experten, die gewünschte Wirkung zu erreichen. Das erkannten auch die Entwickler und passten ihre Suchalgorithmen an. Die erste, wichtige Weiterentwicklung war das Einbeziehen von Verlinkungen. Seiten, die für sich allein im Internet standen, wurden qualitativ minderwertiger eingestuft, als Seiten, die sich an einer reger Verknüpfung im Internet beteiligen. Noch heute ist die Verlinkung und Vernetzung eines Internetsauftritts ein Kriterium für dessen Qualität. Zu dieser Zeit entstand das Geschäft mit dem Linkaufbau. Links wurden verkauft, Linkbörsen entstanden und Allianzen zwischen Internetanbietern der verschiedensten Branchen wurden geboren. Doch auch dieses Kriterium wurde aufgrund der Tricks und Kniffe der SEO Experten weiterentwickelt. Denn zu Beginn der Einbeziehung der Verlinkung entstand ein wahrer Wildwuchs aus Verlinkungen. Jede existierende Seite im Internet war bestrebt sich mit beliebigen anderen Seiten zu verknüpfen. Später wurde die Überprüfung der Verlinkungen auf den Inhalt der Verlinkungen überprüft. So wird gewährleistet, dass sich heute thematisch passende Verlinkungen und Allianzen bilden, die dem Nutzer des Internets auch tatsächlich nützen.

Auch wenn die Verlinkungen heute noch eine große Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung spielen, ist die Entwicklung hier nicht stehen geblieben. In den letzten Jahren hat sich das Internet erneut wesentlich verändert. Das Web 2.0 wurde geboren. Doch was bedeutet das eigentlich? Der Internetnutzer ist nicht länger nur Konsument, sondern Gestalter des Internets. Im Internet wird kommuniziert, erfunden und weiterentwickelt. Jeder Internetnutzer selbst spielt dabei eine Rolle und ist Teil des Ganzen. Auch die Nutzung von sozialen Netzwerken fließt also nun in die Suchmaschinenoptimierung mit ein. Die Algorithmen, nach denen die Suchmaschinen, vor allem aber Google, bestehende Internetseiten auswerten, werden immer komplexer. Da die Algorithmen nicht veröffentlicht werden, lösen neue Releases immer wieder große Diskussionen in der SEO Branche aus. Welche Komponenten und Aspekte wirken sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung aus? Was ist negativ für die SEO Arbeit und muss daher verhindert werden? Das Panda Update von Google, das 2011 Deutschland erreichte, ließ viele, gut aufgestellte Internetauftritte abstürzen. Vor allem der Textaufbau des Internetinhalts und dessen Länge spielten nun eine Rolle. Das Aneinanderreihen von Keywords wurde nun als negativ bewertet. Das hat die SEO Welt grundsätzlich verändert und das Internet wieder hin zu lesbarem Inhalt verändert. Der Informationsgehalt eines Internetauftritts ist seit Panda entscheidend. Noch weitgehender hat das Pinguin Update von Google die SEO Regeln verändert. Hier werden neben hochwertigem Inhalt noch Aktivitäten im Web 2.0 verstärkt mit eingebunden. Nur, wer sich mit hohem Informationsgehalt und Teilnahme am interaktiven Internet präsentiert, kann bei modernen Suchmaschinen bestehen.

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