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Blogs - Blogsysteme und Anbieter im Vergleich

In den Web 2.0-Zeiten ist es mittlerweile sehr einfach geworden etwas selbst zu machen. Sei es eine eigene Homepage, ein Forum oder eben ein Blog. In den letzten vier Jahren sind sehr viele Blogscripts und eine Menge Anbieter entstanden, von denen sich nur wenige wirklich etabilieren konnten. Diese werden hier Anhand eines Punktesystems bewertet: Fünf Sterne ist die beste Note.

Blogscripts

Folgende Blogscripts benötigen fast alle die selben Anforderungen: PHP und MySQL.

Serendipity

Dieser lange Name wird in Fachkreisen "s9y" abgekürzt, weil zwischen dem "s" und dem "y" neun Buchstaben liegen. Das positive an dem System ist Templateengine, sie lässt sich sehr gut anpassen und basiert auf SMARTY. Das Plugin-System ist zu dem sehr robust und lässt sich durch einfaches hochladen aktivieren. Ping- so wie Trackbacks werden ebenfalls unterstützt. Das Backend ist wohl s9y's Problem: Es sieht nicht wirklich elegant aus, sondern eher verwirrend und charakterlos. Hier hätte man sich vielleicht doch an existierende Standards halten können, allerdings gibt es auch Backend-Themes, die das also entsprechend ändern können.
Fazit: Serendipity ist eigentlich ein wirklich gutes System, weil es sich optisch relativ leicht anpassen lässt. Es verfügt über alle normalen Features, hätte aber vielleicht im Backend besser sein können.
Punkte: ***

MovableType

Diese Blogsoftware ist wohl eine der ersten überhaupt und hat sich in der jahrelangen Entwicklung zu einem echten Schmuckstück gemausert. Die gängigen Blogfeatures bringt es mit und hat darüber hinaus ein grandioses Backend. Dieses ist an Wordpress angelehnt, wurde aber vielfach verbessert, beispielsweise durch ein Dateimanagmentsystem, dass beim leichten Einfügen verschiedener Dateien hilft. Genauso hat man sehr viele Edit-Möglichkeiten und hat ein viel besseres Interface für Leser.
Fazit: MovableType ist eine der besten Blogsysteme überhaupt und steht unverhältnismäßig im Schatten der Großen.
Punkte: ****

TextPattern

Das Urscript aller Blogsysteme könnte man meinen. Ist derzeit in der Version 4 vorhanden und wird immer besser. Die Templateengine ist überarbeitet worden und bietet sehr viele Anpassungsmöglichkeiten, ähnlich der Pluginstruktur. Das Backend hat einen sehr schlichten Ton, was zum Vorbild sehr vieler Systeme geworden ist. Leider fehlt es teilweise an einigen Ecken, zum Beispiel könnte der WYSIWYG-Editor besser ausfallen, genauso wie Kommentarverwaltung. Textpattern gab es noch vor Wordpress und war damals der absolute Marktführer. Noch heute gibt es eine sehr große Community und daher sehr viele Plugins und Themes.
Fazit: TextPattern hat viele Standards eröffnet und ist noch heute eine der besten Systeme überhaupt.
Punkte: ****

Wordpress

Dieses Script hat sich in den letzten zwei Jahren gigantisch vergrößert und ist zum Marktführer geworden. Die New York Times benutzt es sogar und das muss was heißen. Wordpress ist in der SMARTY-Template-Engine geschrieben und lässt sich so sehr gut anpassen. Die wirkliche Stärke ist allerdings das Backend: Es ist sehr übersichtlich strukturiert und bietet eine Menge Möglichkeiten. Das Pluginsystem ist das zweite Herz der Software und kann Dank der riesengroßen Community mit sehr vielen neuen Dingen ausgestattet werden. Da WordPress die am meisten genutzte Software ist, sind die Foren um so praller gefüllt, was also auch zu viel mehr Feedback führt. Daher sind Bugs innerhalb von Stunden gefixt und besondere Probleme sehr schnell durch irgendwelche Plugins gelöst. Man vermisst in WordPress dennoch einige Dinge: Beispielsweise ist die Avatarverwaltung ein Graus, weil es eine Anmeldung bei Gravatar.com voraussetzt. Genauso gibt es kein Dateimanagment. Die normale Installation ohne die vielen Erweiterungsoptionen würde das System nicht halb so gut machen.
Fazit: WordPress ist wegen der riesengroßen Auswahl an Themes und Plugins zu empfehlen.
Punkte: ****

Bloganbieter

Wenn man auf das eigene Script verzichten will, gibt es eine Reihe an Anbietern, die einen eigenen Weblog ermöglichen. Das lohnt sich beispielsweise dann, wenn man keine Hostingskosten bezahlen möchte, oder Teil einer Community sein möchte.

Wordpress.com

Diese Seite beruht auf dem Wordpress-System und gibt einem eigentlich alle Freiheiten, die das meistgenutzte Blogscript der Welt auch hat. Zusätzlich bietet nur Wordpress eine Menge besonderer Plugins und eine riesige Auswahl an Themes. Kritikpunkte gibt es im Backend, da es nicht die Communityfähigkeit fördert. Das Unternehmen wäre gut beraten, würde es einige SocialNetwork-Features miteinbauen.
Fazit: Sehr gutes System, aber schlechte Community.
Punkte: ***

Blog.de

Blog.de kann sich über den tollen Domainnamen freuen, denn das System selbst ist leider nicht allzu gut. Plugins oder Theme-Vielfalt sucht man vergebens. Die Kommentarboxen sind seltsam gestaltet und mit einem sehr blöden Captcha ausgestattet. Dafür punktet die deutsche Seite aber im Netzwerk: Es ist sehr einfach sich mit anderen Blog.de-Teilnehmern zu vernetzen und Nachrichten und Co. zu verschicken.
Fazit: Als System ist Blog.de nicht wirklich zu gebrauchen, allerdings ist die Netzwerkstruktur fantastisch.
Punkte: ***

Blogger.com

Blogger.com oder auch Blogspot.com ist ein Unternehmen, das vor einigen Jahren von Google aufgekauft wurde. Das System wurde weitgehend so belassen, allerdings in zwei Punkten extrem toll verbessert: Einmal die Anzahl an Widgets, die man in den Blog einfügen kann riesengroß, dann aber überzeugt vor allem die Themebearbeitung: Zwar hat man nur wenige Grundthemes zur Auswahl, kann diese allerdings per Ajax-Interface leicht durch verschieben verschiedener Teile anpassen. Kritikpunkte gibt es auch hier im Netzwerk: Es gibt nämlich garkeins. Zu dem ist die Kommentarbox auf eine anndere Seite verlegt, was zwar für mehr Übersichtlichkeit sorgt, aber eine Diskussion irgendwie unbedacht verlagert.
Fazit: Blogspot.com ist in der Optik das beste System, allerdings im Netzwerk nicht gut gelöst.
Punkte: ****

Schlusswort

Es empfiehlt sich immer einmal einen Blog bei einem Bloganbieter zu starten. Hinterher kann man die Datei immer extrahieren und in bestehende Scripte wie TextPattern oder Wordpress einfügen und den Blog dann so weiter verwenden.

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