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Die Investitionen in moderne, leistungsfähige 3G-Netzwerke und die steigenden Ansprüche der Anwender haben Internet und mobile Services zusammenwachsen lassen.

Für alle Beteiligten der Mobilwirtschaft - vom Carrier über den Gerätehersteller und die Diensteanbieter bis hin zu den Marketingspezialisten, der Werbewirtschaft und den vertikalen Märkten - haben sich durch diese Konvergenz und das mobile Internet neue Chancen eröffnet. Die erwarteten lukrativen Umsatzzuwächse führten zu deutlichen Investitionen in neue Produkte und Services sowie zu vielen neuen Vermarktungskonzepten, doch die Akzeptanz dieser neuen Angebote durch die Endnutzer ist verhalten.Die Investitionen in moderne, leistungsfähige 3G-Netzwerke und die steigenden Ansprüche der Anwender haben Internet und mobile Services zusammenwachsen lassen. Für alle Beteiligten der Mobilwirtschaft - vom Carrier über den Gerätehersteller und die Diensteanbieter bis hin zu den Marketingspezialisten, der Werbewirtschaft und den vertikalen Märkten - haben sich durch diese Konvergenz und das mobile Internet neue Chancen eröffnet. Die erwarteten lukrativen Umsatzzuwächse führten zu deutlichen Investitionen in neue Produkte und Services sowie zu vielen neuen Vermarktungskonzepten, doch die Akzeptanz dieser neuen Angebote durch die Endnutzer ist verhalten.

Wo liegt das Problem? Wie eine große Zahl demografischer Erhebungen dokumentiert, ist das potenzielle Kundeninteresse an neuen mobilen Produkten und Services groß. Zudem bietet die jüngste Generation an Endgeräten etwa von Apple oder Samsung - die von Jugendlichen ebenso genutzt werden wie im Unternehmensumfeld - mit ihrem Schnittstellenangebot und ihrer Funktionalität die technische Basis für deren Gebrauch. Aber: Um diese hohe Akzeptanz für moderne und leistungsfähige Endgeräte zu nutzen, müssen die auf dem Mobilmarkt aktiven Anbieter erkennen, wie wichtig es ist, die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit ihrer Angebote aus dem Blickwinkel der Endnutzer beurteilen zu können.

Die Regel ist einfach: Je größer die Benutzerfreundlichkeit, desto eher sind Anwender bereit, neue Services zu verwenden und desto höher sind auch die Umsätze der Anbieter. Genau aber bei diesem Qualitätskriterium für die offerierten Services gibt es ein Problem, das ein wenig an das Paradoxon mit dem Huhn und dem Ei entspricht. Verständlicherweise verfügen die Mobilnetzbetreiber nicht über die Ressourcen, um den Zugriff auf jedes einzelne der vielfältigen Inhaltsangebote über jedes im Markt verfügbare Endgerät zu testen. Entsprechend fokussiert man sich dort auf die Services der großen Inhalteanbieter. Kleinere Content-Anbieter müssen die Verantwortung für die Benutzerfreundlichkeit ihrer Downloads beziehungsweise ihrer Seiten selbst tragen. Erst wenn ihre Angebote populär genug sind, um ein ausreichendes Umsatzvolumen zu generieren, stehen die benötigten Ressourcen bereit, um ihre Angebote zu optimieren. Kleinere Content-Anbieter stecken also in einer Zwickmühle: Wie können sie die Popularität ihres Angebots steigern, um das Kapital zu generieren, das für eigenständige Tests und Optimierung des Online-Angebots benötigt wird, was wiederum den Spielraum zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit schafft und damit mehr Endanwender anspricht?

Der Druck lastet gegenwärtig auf beiden Seiten. Content-Anbieter sind dazu angehalten, die Benutzerfreundlichkeit ihrer Services zu optimieren und skalierbare Angebote zu schaffen. Netzbetreiber müssen in ihre Infrastruktur investieren, um eine unterbrechungsfreie Versorgung bei ausreichenden Bandbreiten sicherzustellen. Denn aus der Sicht der Endanwender stellt sich die Frage, ob die Investitionen von mehreren Hundert Euro in ein zeitgemäßes Smartphone plus die Zahlung oft sogar dreistelliger Beträge für Verbindungen und die Nutzung diverser Inhaltsangebote sinnvoll sind, wenn die Ladezeit für eine Webseite mehrere Minuten beträgt oder die Seiten nicht korrekt dargestellt werden.

Zum Glück bleiben Aktivitäten, die einen Ausweg aus dieser Situation schaffen können, nicht unbelohnt, denn die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit mobiler Angebote sichert eine wichtige Einnahmequelle. Und mit dem zwischen Netzbetreibern und Content-Anbietern betriebenen Abrechnungsmodell der Aufteilung der Einnahmen existiert eine Ausgangslage, bei der beide Seiten gewinnen können.

Wichtig ist es dabei, immer die Gesamtsituation im Auge zu behalten. Denn genau so wenig wie der Content-Anbieter dafür verantwortlich ist, wenn die benötigten Bandbreiten fehlen, kann der Netzbetreiber in die Pflicht genommen werden, wenn Inhalte auf bestimmten Endgeräten nicht richtig dargestellt werden. Nur ein homogenes Miteinander von Endgerät, Netzwerkleistung und optimierten Inhalten schafft die Ausgangsbasis für steigende Umsätze.

Der Erfolg des mobilen Marktes hängt von unterschiedlichen Faktoren ab - etwa von der Bereitschaft der Netzbetreiber, ihre Mobilnetze zu optimieren und auszubauen, sowie von den Content-Anbietern, die Expertenwissen bei der Erstellung von Inhalten für mobile Browser und kleine Displays aufbauen und ausbauen müssen. Die Hauptaufgabe aber liegt in der exakten Bestimmung möglicher Probleme. Ist es das Netzwerk oder die Programmierung der Inhalte, die zu einem unbefriedigenden Ergebnis für den Endanwender führen? Um diese Aufgabe zu erfüllen, bedarf es eines Dritten - eines unabhängigen und vertrauenswürdigen Partners, der in der Lage ist, Probleme schnell zu identifizieren, den Ursprung genau zu lokalisieren und Lösungsvorschläge zu liefern.

Die Überwachung mobiler Inhalte und Applikationen über eine breite Palette an Endgeräten und von unterschiedlichen geografischen Standorten aus ist für Unternehmen der mobilen Wirtschaftswelt de facto eine Schutzmaßnahme für die fortlaufend zu generierenden Umsätze. Zwar können Tests und Monitoring die Ausfälle der Erreichbarkeit nicht verhindern. Aber die Ursachen lassen sich schneller identifizieren, der Mobilnetzbetreiber oder Inhalteanbieter kann entsprechend zeitnah alarmiert und die Umsatzeinbußen so minimiert werden.

Mobilität ist ein beherrschendes Thema - inzwischen gibt es deutlich mehr mobile Endgeräte als stationäre PCs. Gleichzeitig mangelt es jedoch an Erfahrungen mit der mobilen Web-Nutzung. Es ist die Meinung zu vernehmen, dass das mobile Web mit der Zeit zum traditionell stationär genutzten Internet aufschließen und dass dann nicht mehr zwischen mobilen und stationären Plattformen differenziert werden wird. In absehbarer Zeit wird dies jedoch nicht passieren. Daher gilt es in den kommenden Jahren, die Einmaligkeit der mobilen Internetnutzung zu akzeptieren und entsprechend zu handeln, um die Umsätze für alle Beteiligten der Mobilwirtschaft zu schützen und wenn möglich zu steigern.

von Umang Gupta, CEO bei Keynote Systems

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